Burgfunken Blau-Weiß Hanhofen
Mit der Gründung eines Jugendfanfarenzuges wurde 1975 der Grundstein für die Karnevalgesellschaft
“Burgunken Blau-Weiß” gelegt. Unter der Führung des damaligen Vorsitzenden Arthur Hamann hatte der im Umkreis einzige Jugendmusikzug großen Zuwachs und Anklang bei Jugendlichen aller Altersklassen gefunden. Vier
Jahre später wurde eine Begleitgarde für den Jugendfanfarenzug gegründet. Unter der Leitung des Trainer-Ehepaares Waltraut und Uwe Bär konnten die Mädchen recht bald beachtliche Erfolge bei ihren Auftritten verbuchen.
1980 wurde die Aufnahme in den Bund Deutscher Karnevalisten beantragt. Nachdem 1984 die Vereinsführung wechselte, 1. Vorsitzender war danach Andreas Düputell, wagte man 1986 erstmals den Versuch eine
Kinderprunksitzung zu veranstalten. Diese Veranstaltung wurde zu einem festen Bestandteil im örtlichen Vereinsleben.
Gleichzeitig ließ aber das Interesse am Jugendfanfarenzug immer mehr nach, trotz staker
Bemühungen der Stabführer sowie der Vorstandschaft. Nach und nach schrumpfte die Anzahl der Musiker, sodaß nur noch ganz wenige Aktive übrigblieben. 1990 wurde der Jugendmusikzug aufgelöst und der damalige
Vorsitzende Andreas Düputell trat von seinem Amt als 1. Vorsitzenden zurück. Nachdem sich zunächst bei den damaligen Wahlen niemand bereit erklärte dieses Amt zu übernehmen, erklärte sich die noch heute im Amt
tätige 1. Vorsitzende Ulrike Scheller bereit, den Verein zu führen. Bald stellte sich heraus, dass ohne Musikzug und nur mit der Garde allein kein aktives Vereinsleben stattfinden kann.
So beschloss man zunächst eine Namensänderung. Der neue Name war:
Burgfunken Blau-Weiß Hanhofen e. V.
Bereits in der Kampagne 1992 fand die erste Prunksitzung der Burgfunken in Hanhofen statt. Dazu wurde nicht nur ein 11er Rat gegründet sondern es wurde zum ersten
Mal eine Kinderfaschingsprinzessin intronisiert. Weiterhin wurde am Faschingsdienstag erstmals eine Faschingsveranstaltung für Kinder veranstaltet. Im Jahr darauf krönten wir zum erstenmal bei der Kampagne-Eröffnung
eine “große” Prinzessin. Der Erfolg unserer Veranstaltungen und die Beliebtheit unseres Vereins in den Umlandgemeinden bestätigt uns weiterhin das fasnachtliche Brauchtum zu pflegen und unsere Jugend weiterhin in diesem
Sinne zu fördern. |